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Gesundheitsförderung im Gefängnis

Zwischen 1996 und 1998 führte ich im Rahmen einer Promotion eine Untersuchung zur AIDS-Prävention in sächsischen Gefängnissen durch. Ziel war, die Situation in Sachsen zu evaluieren. Darüber hinaus sollte gefragt werden, welche Bedingungen in Gefängnissen gegeben sein müssen, um nicht nur Schadensbegrenzung vorzunehmen, sondern auch voraussehbaren problematischen Entwicklungen zuvorzukommen. Hintergrund war die aus meiner AIDS-präventiven Praxis im Rahmen meiner Arbeit im Gesundheitsamt Dresden (in zwei Justizvollzügen) gewonnene Einsicht, dass in Sachsen (ähnlich wie in den anderen ostdeutschen Bundesländern) kaum intravenöser Drogengebrauch vorkommt - zumindest nicht in den Dimensionen, wie sie uns aus Westdeutschland bekannt sind. Anliegen war also eine gesundheitsfördernde Sichtweise auf die spezifische Gefängnissituation anzuwenden und damit auch das europäische WHO-Projekt "New Health in Prisons" zu unterstützen.

Die abgeschlossene Untersuchung ist als Buch erschienen:
Gesundheitsförderung im Gefängnis. Eine strukturreflexive Untersuchung am Beispiel der AIDS-Prävention im sächsischen Justizvollzug
erschienen im Shaker Verlag (ISBN 3-8265-8105-9)

Wissenschaftliche Aufsätze zum Thema Gesundheitsförderung im Gefängnis

Link Matthias Stiehler (1999): Gesundheitsrisiko Gefängnis

Link Matthias Stiehler (2001): Gefängnis und Drogen. Ein Modul


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